US-Präsident Barack Obama kün­digt sei­nen letz­ten Wahl­kampf an. Er will wie­der aufs Netz set­zen und eine Grassroots-Kampagne fah­ren. Ob sich mybarackobama.com neu erfin­den lässt?

Logo der Obama-Kampagne 2012

Logo der Obama-Kampagne 2012

Vor vier Jah­ren revo­lu­tio­nierte Barack Obama den Internet-Wahlkampf. Mit sei­ner online gesteu­er­ten Grassroots-Kampagne wurde der Außen­sei­ter schnell zum Mit­fa­vo­ri­ten und schließ­lich zum Sie­ger. Auch was das Spen­den­sam­meln übers Netz betrifft, setzte mybarackobama.com neue Maßstäbe.

Jetzt hat er — wenig über­ra­schend — als ers­ter Kan­di­dat sei­nen Hut für 2012 in den Ring gewor­fen. Und natür­lich fällt der Start­schuss dafür wie­der auf sei­ner Home­page.

Sei­nen appel­la­ti­ven Stil, der 2008 so viele Anhän­ger mobi­li­siert hat, hat Obama beibehalten:

In the com­ing days, sup­por­ters like you will begin for­ging a new orga­niza­tion that we’ll build toge­ther in cities and towns across the coun­try. And I’ll need you to help shape our plan as we create a cam­paign that’s fart­her reaching, more focu­sed, and more inno­va­tive than anything we’ve built before.

Mehr Reich­weite, kon­zen­trier­ter, inno­va­ti­ver denn je — das sind hohe Vor­ga­ben. Man darf gespannt sein, wie das aus­se­hen wird. Noch hat »mybarackobama.com« keine neuen Fea­tures. Ter­mine, Grup­pen, Spen­den­but­ton, per­sön­li­ches Spen­den­ziel, Freiwilligen-Aktionen, das alles kennt man schon. Aber die Seite ist ja gerade erst gere­launcht worden.

»Are you in?«

Zur Ein­stim­mung hat die Obama-Kampagne ein Video gedreht, das viele Anhän­ger zu Wort kom­men lässt und mit dem schö­nen pathe­ti­schen Satz schließt: »At the grass­roots level it’s indi­vi­du­als tal­king to other indi­vi­du­als and making a difference.«

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Auf allen Kanä­len frägt Obama »Are you in?«. Bist Du schon drin? Da wer­den ja fast Erin­ne­run­gen an den AOL-Internetspot mit Boris Becker wach…

Ein Review der Kampagnen-Seite gibt es u.a. auch bei Tech Pre­si­dent die aus­führ­li­che Nach­richt dazu bei der New York Times.

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