Am 27. und 28. August ver­an­stal­tet die Jour­na­lis­ten­aka­de­mie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Bonn ihre »Medien-SommerAkademie«, die­ses Mal zum Thema »Die Zukunft der Zei­tung«. Die  hoch­ka­rä­tig besetzte Ver­an­stal­tung dreht sich im Kern um Geschäfts­mo­delle für Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, es sind noch Plätze frei.

Ich habe mich gerade selbst für die FES-Sommer-Akademie »Die Zukunft der Zei­tung« ange­mel­det, zum einen, um mich fort­zu­bil­den, zum ande­ren, um neue Kon­takte zu knüp­fen. Es geht vor allem um die für die meis­ten Zei­tun­gen nach wie vor  unge­klärte Frage, wie sie online Geld ver­die­nen kön­nen und wie der Qua­li­täts­jour­na­lis­mus der Zukunft bezahlt wer­den kann. Die Sommer-Akademie soll sich um fol­gende Fra­gen drehen:

»Kann die Zei­tung der Zukunft zwei Gesich­ter haben: ein gedruck­tes und ein ver­netz­tes? Steht dann Tages­ak­tu­el­les im Inter­net, wird dort kom­men­tiert und dis­ku­tiert – und die umfas­send recher­chierte, reflek­tierte und dif­fe­ren­zierte Repor­tage fin­det sich in der gedruck­ten Zei­tung? Wer bezahlt die Rah­men­be­din­gun­gen und Redak­teure für die­sen Qua­li­täts­jour­na­lis­mus? Gibt die Zei­tung der Zukunft Ori­en­tie­rung in der Nach­rich­ten­flut des Internets?«

Bei dem zwei­tä­gi­gen Semi­nar,  das sich in ers­ter Linie an Nach­wuchs­jour­na­lis­ten rich­tet, sind eine Reihe erst­klas­si­ger Jour­na­lis­ten und Medi­en­ex­per­ten zuge­gen, zum Bei­spiel der Ham­bur­ger Journalistik-Professor Ste­phan Wei­chert, der Medi­en­wis­sen­schaft­ler Leif Kramp und die Medi­en­jour­na­lis­tin und Jour­na­lis­ten­aus­bil­de­rin Ulrike Lan­ger.

Als Ein­stim­mung auf die Ver­an­stal­tung emp­fehle ich die auf sueddeutsche.de erschie­nene Serie »Wozu noch Jour­na­lis­mus?«, die sich aus ver­schie­dens­ten Per­spek­ti­ven mit der Zukunft und dem Wan­del des jour­na­lis­ti­schen Berufs­bil­des aus­ein­an­der­setzt. Bernd Graff, stell­ver­tre­ten­der Chef­re­dak­teur von sueddeutsche.de wird auch auf dem Panel »Die Zukunft der Zei­tung« sitzen.

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